Bauphysik

Bauphysikalische Lösungen bilden in Verbindung mit Nachweisen, wie insbesondere zum Wärmeschutz und zum Feuchteschutz, die Grundlage für energieeffizientes Bauen und Sanieren von Gebäuden. Sie dienen zugleich der Vermeidung von Bauschäden.

Tauwasserbildung im Inneren von Bauteilen

Während die Anforderungen zum Mindestwärmeschutz in der DIN 4108-2 die Begrenzung der kritischen Oberflächenfeuchte von Bauteilen (Kapitel 6) regeln, sind Anforderungen zur Berücksichtigung der Tauwasserbildung im Inneren von Bauteilen in der DIN 4108-3 beschrieben.

Wärmebrücken

Wärmebrücken sind Stellen der thermischen Gebäudehülle, an denen Wärme schneller nach außen gelangt als durch die angrenzenden Bauteile. Bauschäden und Schimmel können die Folge sein.

Mindestwärmeschutz

Die Einhaltung der wärmeschutztechnischen Mindeststandards, wie in der DIN 4108-2 definiert, gewährleistet, dass an jeder Stelle der Innenoberfläche der Außenwand Schimmelpilzfreiheit und Tauwasserfreiheit sowohl an der Wandoberfläche als auch in den Ecken und Kanten vorliegt.

Sommerlicher Wärmeschutz

Bei der Planung und Sanierung von Gebäuden kommt sowohl dem winterlichen als auch dem sommerlichen Wärmeschutz eine wichtige Rolle zu. Ein zu geringer Schutz kann in beiden Fällen zu einem erhöhten Energiebedarf führen.

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