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Upgrade des individuellen Sanierungsfahrplans - iSFP 2.0 steht ab jetzt für Haussanierungsvorhaben und Energieberater zur Verfügung

Der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP), das Instrument für Energieberater zur systematischen Schritt-für-Schritt-Planung oder Gesamtsanierung von Bestandsgebäuden, wurde weiterentwickelt und steht nun für Haussanierungsvorhaben und Energieberater zur Verfügung. Welche Neuerungen die überarbeitete Version beinhaltet können Sie hier nachlesen.

Basierend auf den Feedbacks aus der Praxis wurde das Zusatzmodul zur Erstellung von iSFPs für Beratungssoftware optimiert und überarbeitet und kann nun von den Fachexperten genutzt werden. Der Charakter und die Methodik wurden beibehalten, sodass der Übergang auf die neue Version ohne großen Mehraufwand bei Energieberaterinnen und Energieberatern erfolgen kann.

Die neuen Funktionen

Aus Fachdialogen, Workshops und Feedback über das Servicecenter des Fachportals für Energieeffizientes Bauen und Sanieren (FEBS) hat das Projektteam rund um den iSFP im vergangenen Jahr Verbesserungen abgeleitet und integriert. Wesentlich Neuerungen, die die Version 2.0 beinhaltet, sind:

  • Mehr Flexibilität beim Editieren der Texte, Fotos und des Ausgabeformats der Fahrplanseiten (A4 oder A3).
  • Mehr Individualität durch die Möglichkeit zur freien Wirtschaftlichkeitsbetrachtung bzw.
  • Auswahlmöglichkeiten der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung.
  • Die fachliche Unterstützung der Beratungsgespräche wurde durch weitere nicht energetische Aspekte gestärkt, welche den Fachexperten als Argumentationshilfe für die Sanierungsmaßnahmen zur Verfügung stehen.
  • Die weiterentwickelte Druckapplikation verfügt über einen höheren Bedienkomfort und bietet aus technischer Perspektive erweiterte Möglichkeiten an wie Texteditor, Default Texte und die Importfunktion.

Update der Software

Sobald die Softwarehersteller die neue Version implementiert haben, kann das iSFP-Add-in zur Anfertigung des Beratungsberichts genutzt werden.

Steigende Nachfrage nach dem iSFP

Der iSFP erfreut sich unter Energieberaterinnen und Energieberatern steigender Beliebtheit. Der Anteil geförderter iSFPs unter den eingereichten Beratungsberichten beträgt mittlerweile laut Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), 35 Prozent mit einer ansteigenden Tendenz.
Der iSFP wird seit dem 1. Juli 2017 als Ergebnisbericht der Bundesförderung „Energieberatung Wohngebäude“ anerkannt und ist damit förderfähig. 2020 wurde die Förderung auf 80 Prozent erhöht. Ziel ist es, mithilfe des iSFPs bundesweit einheitliche Standards für die Ergebnisse einer fundierten Energieberatung in die Beratungspraxis zu integrieren. Er kann bei Energieberatungen angewendet werden, sowohl für eine Komplettsanierung als auch für eine Schritt-für-Schritt-Sanierung. Das Instrument ist dabei für Ein- und Zweifamilienhäuser sowie für Mehrfamilienhäuser geeignet.

Downloads zum iSFP

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