Baustoffe

Auch die Auswahl der Baumaterialien spielt im Zusammenhang mit dem Klimawandel eine bedeutende Rolle. Das Bauwesen hat einen erheblichen Einfluss auf den Rohstoffeinsatz und den Ressourcenverbrauch.

So werden in Deutschland mit jährlich 517 Millionen Tonnen, 90 Prozent des inländischen mineralischen Rohstoffabbaus in Gebäuden verbaut. Das gesamte verbaute Material im deutschen Gebäudebestand wird auf ca. 15 Milliarden Tonnen geschätzt. Diese Materialien können bei knapper werdenden Ressourcen und entsprechender Verarbeitung sowie Rückbau weiter genutzt werden –Diese Zahlen veranschaulichen, dass es auch bei der Wahl der Baumaterialien sinnvoll ist, auf nachwachsende und/oder wiederverwertbare Rohstoffe und Bauprodukte zu achten. 

Dämmung

Wenn es darum geht, die Energie- bzw. Wärmeverluste, welche durch die Bausubstanz der Gebäudehülle erfolgen, zu senken, ist Dämmung eine nachweislich effektive Maßnahme. Die Praxis zeigt, dass durch die Dämmung der Gebäudehülle bzw. der thermisch relevanten Bauteile wie Außenwand, Dach/oberste Geschossdecke (OGD), Kellerdecke und Bodenplatte eine große Wirksamkeit bei der jährlichen energetischen Einsparung zu erreichen ist.

Holz

Das Potenzial und die klimarelevanten Vorteile von Holz als Baustoff sowie sein positiver Einfluss auf das gesundheitliche Wohlbefinden der Bewohner von Holzgebäuden werden im Folgenden genauer dargestellt. Auch bautechnische und wirtschaftliche Aspekte werden betrachtet.

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